Inklusion: Wie werden Spielplätze im öffentlichen Raum für Kinder mit besonderen Bedürfnissen gestaltet und angepasst?
In Deutschland werden Spielplätze im öffentlichen Raum zunehmend für Kinder mit besonderen Bedürfnissen gestaltet und angepasst.
Barrierefreiheit: Ein wichtiger Aspekt ist die Schaffung von barrierefreien Zugängen auf dem Spielplatz. Dies umfasst Rampen, breite Wege, abgesenkte Bordsteine und andere Maßnahmen, um Kindern mit Mobilitätseinschränkungen den Zugang zu ermöglichen.
Spezielle Spielgeräte: Es werden Spielgeräte entwickelt, die speziell für Kinder mit besonderen Bedürfnissen geeignet sind. Diese können beispielsweise spezielle Schaukeln, Rollstuhlrutschen oder sensorische Spielgeräte umfassen, die die taktilen, visuellen oder auditiven Sinne ansprechen.
Sensorische Integration: Spielplätze können Elemente enthalten, die die sensorische Integration fördern. Dazu gehören beispielsweise Musikinstrumente, taktile Oberflächen, Wasser- und Sandspielbereiche sowie visuelle Reize, um Kindern mit sensorischen Herausforderungen ein stimulierendes und ansprechendes Erlebnis zu bieten.
Ruhezonen und Rückzugsmöglichkeiten: Neben aktiven Spielbereichen werden auch ruhige Zonen und Rückzugsmöglichkeiten geschaffen. Diese bieten Kindern mit besonderen Bedürfnissen die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und zu entspannen, wenn sie überstimuliert sind.
Inklusive Gestaltung: Es wird angestrebt, Spielplätze inklusiv zu gestalten, sodass Kinder mit und ohne besondere Bedürfnisse gemeinsam spielen können. Dies fördert die soziale Integration und den Austausch zwischen den Kindern.
Bei der Gestaltung und Anpassung von Spielplätzen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden die Empfehlungen und Leitlinien der DIN EN 1176 sowie die Richtlinien zur Barrierefreiheit und Inklusion berücksichtigt.
Ziel ist es, Kindern mit besonderen Bedürfnissen eine sichere, herausfordernde und inklusive Spielumgebung zu bieten, die ihre individuellen Fähigkeiten und Interessen anspricht.